
KI im Strafverfahren I: Grundlagen
KI ist mittlerweile überall, auch im Strafrecht spielt sie bereits jetzt eine große Rolle.
Beschreibung
Die Seminarthemen im Einzelnen: - Neue Projekte der Bundesregierung zur Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten (z.B. "Handyblitzer") und ihre Bedeutung in der Praxis Die KI-Verordnung der EU („AI-Act“) und ihre Bedeutung für das deutsche Strafrecht, insbesondere Beschränkungen des KI-Einsatzes in der Strafverfolgung - Was ist Künstliche Intelligenz und warum muss der Begriff für Zwecke des Strafrechts definiert werden? - Deep Fakes: Strafbarkeit und Auswirkungen auf den gerichtlichen Augenscheinsbeweis - Die Bedeutung smarter Verdachtsgewinnung, insbesondere bei Steuer- und Wirtschaftsdelikten - Steuerliche Risikomanagementsysteme i.S.v. § 88 Abs. 5 AO als zulässiger Ausgangspunkt für den Anfangsverdacht auf Steuerhinterziehung - Maschinelles Lernen als Instrument zur Erkennung neuartiger Tatbegehung im Wirtschaftsstrafrecht - Predictive Policing – Einsatzfelder, Zulässigkeit, Grenzen - Wie gelangt die KI zu einem Anfangsverdacht und welche Faktoren können zur Rechtswidrigkeit darauf gestützter Ermittlungsmaßnahmen führen? - Inwieweit enthält die StPO bereits heute ausreichende Rechtsgrundlagen für den Einsatz von KI? - Welche verfahrensgestaltenden Entscheidungen darf eine KI im Strafverfahren de lege lata oder de lege ferenda treffen? - KI als Hilfsmittel für Strafzumessung und richterliche Prognoseentscheidungen - KI als Werkzeug zur Begehung von Straftaten, strafrechtliche Verantwortlichkeit des Menschen für Verhalten der KI Zum Seminar gehört ein Skript mit umfassenden Hinweisen auf aktuelle Rechtsprechung und einschlägige Literatur.
Kontaktangaben
+49 179 5052767
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Schloßberg 22, Oberstadion, Germany